semantha macht Wissen greifbar – und uns zu einem der 100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg

Seit August bewohnen wir von thingsTHINKING einen der 100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg[1]. semantha wurde als eines der 13 jüngst ausgezeichneten Leuchtturmprojekte im Land ausgewählt und dafür bedanken wir uns herzlich bei der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg[2]! Die Auszeichnung soll Unternehmen motivieren, die realen Chancen durch Industrie 4.0 aktiv anzugehen, so Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

Doch was genau hat die Verarbeitung natürlicher Sprache mit Industrie 4.0 zu tun? Dieser Frage gehen wir in diesem Blogbeitrag auf den Grund.

semanthas Beitrag zur Industrie 4.0

Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg[3] sucht regelmäßig nach herausragenden Ideen aus Industrie und Wissenschaft, die das Potenzial von Industrie 4.0 voll ausschöpfen. Klassischerweise denkt man bei Industrie 4.0 an Stichwörter wie das Internet of Things, den Digital Shopfloor oder die Smart Factory – also an Vermessung, Automatisierung und Optimierung von produzierenden Prozessschritten in Industrieunternehmen. semantha hingegen liest Dokumente – wie passt das also mit Industrie 4.0 zusammen? Ganz einfach: semantha digitalisiert Denkprozesse. Sie unterstützt hochqualifiziertes und oftmals auch teures Personal bei zeitintensiven und wiederkehrenden Arbeitsschritten, sodass am Ende des Tages mehr Zeit in kreative Denkprozesse investiert werden kann. Das kommt dann wiederum auch den Produktionsprozessen zugute.

semantha im Einsatz für produzierende Unternehmen

semantha kann überall dort gewinnbringend zum Einsatz kommen, wo Menschen viel Lesen müssen, um eine eigentlich einfache Entscheidung zu treffen oder eine einfache Einschätzung vorzunehmen. Im industriellen Umfeld gibt es viele solcher Prozesse jenseits der eigentlichen Produktion – meist vorgelagert in der Planung oder nachgelagert bei der kontinuierlichen Verbesserung oder im klassischen after sales. Oftmals stehen diese Prozesse aber bislang nicht im Fokus von Optimierungen, sondern nur die Produktion selbst. Mit semantha kommen wir dem zunehmenden Wunsch nach, auch diese “produktionsfernen” Prozesse zu verbessern. 

Ein besonderer Anwendungsfall für semantha ist das Bearbeiten von Ausschreibungen und Lastenheften, z.B. bei Automobilzulieferern. Im Normalfall bearbeiten Fachexperten die Ausschreibung geordnet nach ihrem Fachgebiet und erstellt – basierend auf ihrem großen Erfahrungsschatz – ein Angebot.

semantha kann hier zwei wesentliche Prozesschritte unterstützen: Erstens ist es möglich, die Anforderungen mit bereits bewerteten Anforderungen aus Projekten abzugleichen, die in der Vergangenheit abgeschlossen wurden. So können einfach und schnell, z.B. kritische oder wiederkehrende Anforderungen identifiziert werden. Die Bewertung der einzelnen Anforderungen in einer individuellen Ausschreibung wird dadurch stark beschleunigt, da auf bereits geleistete Denkarbeit zurückgegriffen werden kann.

Zweitens können mit semanthas Hilfe neue eingehende Anforderungen mit internen Dokumenten wie Qualitätshandbüchern oder Prozessbeschreibungen abgeglichen werden. Die Ergebnisse dieses Abgleichs liefern den zuständigen Ingenieuren wertvolle Informationen als Entscheidungsgrundlage, beispielsweise wenn semantha Abweichungen zwischen internen Vorgaben und den Anforderungen in einer Ausschreibung feststellt.

Der große Vorteil ist also, dass die zuständigen Fachkräfte nicht alle möglichen Referenzdokumente selbst abgleichen müssen (wenn sie diese denn überhaupt alle kennen), sondern auf Basis von semanthas Vorarbeit fundierte Entscheidungen treffen können. Zudem ist semanthas Abgleich nachvollziehbar und auditierbar.

Wir finden – genau wie die Jury -, dass es bei Digitalisierung und Industrie 4.0 um viel mehr geht als um die Produktion oder das Sammeln von Sensordaten, sondern vielmehr um alle Bereiche der industriellen Wertschöpfung. Denn gerade die unzähligen unstrukturierten Textdokumente in vielen Unternehmensprozessen bergen einen großen Schatz, der mit semantha gehoben werden kann. Wir haben mit semantha eine Lösung parat, die Industrie 4.0 auf ein neues Level bringt. 

1. https://www.i40-bw.de/de/100orte/thingsthinking-gmbh/

2. https://www.i40-bw.de/de/13-leuchtturmprojekte-ausgezeichnet/ 

3. https://www.i40-bw.de/de/100-orte-fuer-industrie-4-0-in-baden-wuerttemberg/

allianz, Digitalisierung, Digitization, industrie 4.0, preisträger, sieger

Im Vergleich zu anderen KIs, ist die CO2-Bilanz von semantha® um ein vielfaches besser.

Das FORBES Magazin beschreibt uns mit den Worten "Hirn mit künstlicher Intelligenz".